Heute ist Samstag, der 23.1. und ich kann wieder mit dabei sein, wenn in Troisdorf Rockgeschichte geschrieben wird. Die letzte Woche bin ich ja meiner "normalen" Tätigkeit nachgegangen, während hier die Schlagzeug und Bassspuren eingespielt wurden. Oder sagen wir besser, werden. Denn Mr. Rock Vegas' Job begann erst am Freitag, also gestern, da Guido den Mittwoch nutzte, um die unzähligen Schlagzeugspuren zu säubern und ein bisschen zu schieben - so daß der Weg für Rock Vegas und seine Anschläge nun bestens präpariert sein sollte. Und diesen Weg hat der Junge gestern sehr gut beschritten, denn ganze neun Songs, also ziemlich genau die Hälfte, wurden eingspielt. Ich zieh' meinen Hut - ach so, habe ja keinen - also soll er das lieber selber machen, ist ja schließlich der Hausmeister des Rock. Hut ab.
Heute ging es also mit Bass Bass Bass weiter und so richtig viel gibt es zum heutigen Tag auch nicht berichten, denn dieser stand ziemlich im Zeichen von "Arbeit". Rock meinte, heute wäre ein "business day" - es wurde geackert, viele Sachen klappten nicht so, wie wir uns das vorstellen und es wurde heute auch weniger gescherzt - Arbeit eben. So Studiozeit ist ja nicht nur "Klassenfahrt mit Alkohol und anfassen", sondern eben auch Arbeit. Zumal ab heute die anspruchsvolleren Songs für Rock anstehen, da wurden es leider nicht neun, sondern nur drei. Aber die hatten es in sich. Und auch sollte gesagt werden, daß Don und ich benfalls die ersten Gitarren-Parts zum neuen Millionenseller beitragen konnten. Bei mir steht nun "Mustasch" - aber sagen wir so, ich hätte wohl lieber mit einem einfacheren Song anfangen sollen... Denn auch der war für mich ein Stück Arbeit... Aber nütz alles nichts, soll ja schließlich auch ein Mordsalbum werden... und ich wage zu behaupten, das wird es auch. Es fühlt sich bisher ziemlich gut an.
Also, keine großen Geschichten, es wurde heute von 11h morgens bis 22h abends gerockt und auch ein wenig über den Weltuntergang 2012 philosophiert. Aber das, so erinner ich mich, hat Don wohl in Wort und Bild festgehalten und dürfte die Tage mit ins www, und somit erhaltend für die Nachwelt, gestellt werden.
22.15h - wir verabschieden uns von Guido, der heute noch in Bonn das Tanzbein schwingen möchte - denn da gibt es einen Houseparty, die kostet 5 EUR Eintritt und dafür gibt es die ganze Nacht Freigetränke. Und Ihr wisst, wie das für mich klingt...?! Eben - genauso, als würden wir morgen wieder eine Stunde später anfangen. Er aber negiert dies und meint, "Ne, ne, heute geht das nicht so lang, mir tut ja das Kreuz weh, ich werde nicht tanzen...". Top, die Wette gilt, mal sehen, wer Recht hat. Bis morgen, ihr Schergen!
Samstag, 23. Januar 2010
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